Umbau am Wohnhaus für Kinder und Jugendliche in Altona

Dank vielen Förderern: Wir schaffen auf Grund des hohen Bedarfs  Wohnraum und einen Betreuungsort für bis zu 5 Jugendliche, die nicht zuhause leben können

In unserem Wohnhaus in Hamburg-Altona bieten wir für 9 Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Sie alle hatten es bisher nicht einfach: Ihre Eltern konnten ihnen nicht den notwendigen Halt geben, einige haben häusliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren. Außerdem leben bei uns Jugendliche mit Fluchterfahrungen, die ihre oftmals sehr belastenden Erlebnisse verarbeiten müssen. Einige Jugendliche können nicht mehr in ihr Elternhaus zurückkehren.

 

Das Wohnhaus Altona

Das Wohnhaus Altona

Wir fördern dann ihre Verselbständigung und betreuen sie in einer altersentsprechenden Form weiter.

Dafür besteht ein hoher Bedarf, aber die Plätze für eine solche Unterbringung sind nicht in ausreichender Zahl vorhanden. Wir haben uns daher dazu entschlossen, Wohnraum für bis zu fünf Jugendliche neu zu schaffen. Da geeignete Immobilien für ein solches Angebot innerhalb Hamburgs praktisch nicht zu finden sind, werden wir ein Nebengebäude des Wohnhauses nutzen. Es muss dafür hergerichtet werden, bietet aber eine sehr gute Voraussetzung für eine kontinuierliche Hilfe.

 

Das Nebengebäude vom Wohnhaus in Altona

Das Nebengebäude vom Wohnhaus in Altona

Unser Vorhaben wird mindestens 100.000 € kosten. Der Bezirk und die Fachbehörde unterstützen es fachlich, leider aber nicht finanziell. Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration hat unseren Antrag auf eine Zuwendung für diesen Umbau abgelehnt, da für das Projekt keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Update Mai 2019: Dank Spendern können wir den Umbau realisieren!

Ende November hat das Hamburger Spendenparlament beschlossen, das Angebot mit 36.700 Euro zu fördern. Auch die Barbara und Wilfried Mohr Stiftung unterstützt das Angebot, mit 35.000 Euro. Kurz vor Weihnachten dürfen wir uns über die Spendenzusage der Reimund C. Reich Stiftung über 10.000 Euro freuen. Im Februar 2019 unterstützt die Katharina und Gerhard Hoffmann-Stiftung die Inventarisierung. Im März können wir uns über eine Spendenzusage der Paul- und Helmi-Nitsch-Stiftung freuen. Im Mai 2019 ist die Finanzierung dank der Zusage des Deutschen Hilfswerks (Deutsche Fernsehlotterie) gesichert! Wir bedanken uns auch für mehrere (auch: Online-)Spenden von Firmen.

Allen Förderern: vielen Dank!
Wir werden nach Abschluss der Maßnahme auch auf pestalozzi-hamburg.de/aktuelles berichten.

Für unsere Jugendlichen ist es wichtig, selbständig zu werden und sich weiter auf uns verlassen zu können. Yönna Hoge, Pädagogin im Wohnhaus

Für unsere Jugendlichen ist es wichtig, selbständig zu werden und sich weiter auf uns verlassen zu können.

Yönna Hoge, Pädagogin im Wohnhaus

Der Bedarf für den Ausbau solcher Plätze ist sehr groß und wir sind froh, diese Lösung gefunden zu haben. Jede Unterstützung dafür hilft uns weiter! Saskia Weiß, Leitung Jugendhilfe

Der Bedarf für den Ausbau solcher Plätze ist sehr groß und wir sind froh, diese Lösung gefunden zu haben. Jede Unterstützung dafür hilft uns weiter!

Saskia Weiß, Leitung Jugendhilfe

Als Pastorin der Paulusgemeinde habe ich die hervorragende Arbeit im Wohnhaus kennengelernt und daher gern die Schirmherrschaft für dieses tolle Projekt übernommen. Annika Woydack, Landesjugendpastorin

Als Pastorin der Paulusgemeinde habe ich die hervorragende Arbeit im Wohnhaus kennengelernt und daher gern die Schirmherrschaft für dieses tolle Projekt übernommen.

Annika Woydack, Landesjugendpastorin

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